Biedermann bekam seinen ersten Zeichenunterricht bei Johann Rudolf Schellenberg in Winterthur. Ab 1778 war er Schüler des Landschafts- und Tiermalers Heinrich Rieter in Bern. Dort war er zunächst als Zeichenlehrer und Porträtist tätig. Um 1783 hielt er sich in Lausanne und Genf auf. Der Einmarsch der französischen Truppen 1798 zwang Biedermann, seine künstlerische Tätigkeit zeitweise zu unterbrechen.

Ab 1796 erfolgte die graphische Darstellung der Hauptorte der alten Eidgenossenschaft in zwei Serien zu je 15 Blatt. 1801 hielt er sich zu erneuten Studien in Zürich, 1802 in Paris und von 1802 bis 1807 in Konstanz auf, wo er Porträts und Landschaften malte und von Ignaz Heinrich von Wessenberg gefördert wurde.

 

Johann Jakob Biedermann, Seeufer bei Luzern mit weinendem Kleinvieh

Kunstmuseum Basel, Sammlung Online http://sammlungonline.kunstmuseumbasel.ch/eMuseumPlus 04.09.2019

Johann Jakob Biedermann | Seeufer bei Luzern mit weinendem Kleinvieh

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