"Die Tasse heiße Schokolalde", gemalt mit Pastell auf Papier.

Eine Bildgattung, die Degas sein Leben lang begleitete, war das Porträt. Er nahm nur selten Porträtaufträge an, sondern bevorzugte als Modelle Familienmitglieder oder Menschen aus seinem Bekanntenkreis; die Gemälde behielt er zumeist in seinem Besitz. Damit war er frei von äußeren Anforderungen. Degas’ Porträts zeichnen sich durch eine hohe psychologische Beobachtungs- und Darstellungsgabe aus. Seine Darstellungen von Familien und Paaren zeigen häufig „diskrete Brüche, in denen sich Entfremdung ankündigt“. Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind die Porträtierten nicht vor neutralem Hintergrund, sondern in einer ihnen angemessenen Umgebung dargestellt.

 

Edgar Degas, La tasse de chocolat, 1900-05

© Kunstmuseum Basel, Sammlung Online http://sammlungonline.kunstmuseumbasel.ch/eMuseumPlus 04.09.2019

Edgar Degas | La tasse de chocolat

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